Auf dem ROTEN SOFA über Wohnungsnot, steigende Mieten, Schrottimmobilien und die Deutsche Annington reden.
Bremen-Osterholz am Dienstag 08. Juli auf dem Wochenmarkt (ehemalige Endhaltestelle Linie 1; Haltestelle Schweizer Eck).

Dort auf dem Wochenmarkt wird von 10:00 – 12:00 Uhr das ROTE SOFA aufgestellt und lädt zum Reden, Loben und Schimpfen über Wohnen in Osterholz ein.

Mieter/innen können dort von ihren Erfahrungen mit dem Wohnen in Osterholz berichten. Aktive des Aktionsbündnisses informieren und werden mit Aktionen auf Probleme aufmerksam machen. Und sie werden Tipps geben, wie man sich wehren kann gegen Vermieter, Mieterhöhungen etc. und auch Tipps bei der Wohnungssuche.



Im Anschluss wird es ab 12:30 Uhr weitergehen mit einer öffentlichen Informations- und Diskussionsveranstaltung im ZIBB (Zentrum für Information, Bildung und Beratung),
St. Gotthard-Straße 33 (2. Obergeschoss).
Dort wird es ausführliche Gespräche über das Wohnen in Osterholz geben. Alle Mieter/innen aus Osterholz; Ortsamt, Beiratsmitglieder, Quartiers-Aktive und weitere Interessierte sind herzlich eingeladen.

Seit über zwei Jahren engagiert sich das Bremer Aktionsbündnis Menschenrecht auf Wohnen für mehr BEZAHLBAREN WOHNRAUM, gegen Miettreiberei sowie Finanzinvestoren, die nur ihr Profit interessiert.
Das Aktionsbündnis hat mit seinen Aktivitäten („Ein Karton ist keine Wohnung" auf dem Marktplatz, „Schlafsack-Aktion vor leerstehenden Gebäuden") und Veranstaltungen mit Betroffenen und Politikern dafür gesorgt, dass die Probleme auf dem Wohnungsmarkt in der ganzen Stadt deutlich werden.
Und das Bündnis hat erreicht, dass politische Weichen gestellt wurden für Wohnungsneubau und insbesondere dass der geförderte, halbwegs bezahlbarerer Soziale Wohnungsbau wiederbelebt wird.
Aber es geht dem Aktionsbündnis auch um den Wohnungsbestand – denn der betrifft Hundertausende Bürgerinnen und Bürger.

Zwar gab es die gute Sanierung in Tenever (bis auf die Neuwieder Str. 1), aber andererseits können auch gerade Mieter/innen aus Osterholz von ihren Sorgen mit Finanzinvestoren berichten. Denn die kassieren immer nur fleißig Miete, vernachlässigen aber Instandhaltung, Modernisierung und Service sowie die Quartiersentwicklung.
Allseits bekannt ist das Problem mit dem Investor Grand City Property, der die Mieter/innen der Neuwieder Str. 1 zur Verzweiflung treibt.
Und nun hat auch noch die Deutsche Annington (der größte Geldmacher mit Wohnungen in Deutschland) 9.500 Wohnungen von der Vitus-Gruppe (Bremische und bbg) in Bremen gekauft, darunter viele Wohnungen im Schweizer Viertel in Osterholz.
Informationen bei: Ingo Hartel (Diakonisches Werk) Tel: 1638417 Joachim Barloschky Tel: 0421 654690