Leben mit Weitsicht: Großwohnsiedlungen als Chance

Hintergrund: Internationale Bauausstellung „IBA Berlin 2020“

Ziel der IBA Berlin 2020 ist es, neue Wege zu beschreiten, das Leitbild der in vielerlei Hinsicht gemischten Stadt mit den Schwerpunktthemen „Wissen – Wirtschaft – Wohnen“ umzusetzen und Zeichen für einen sozialen, klimagerechten, ökonomisch nachhaltigen und gestalterisch anspruchsvollen Stadtumbau zu setzen. Es geht um eine gute soziale und funktionale Durchmischung der heute oft noch monostrukturierten Orte der Wirtschaft, des Wissens und Wohnens, um die Rolle von urbaner Wirtschaft und Technologie, um die Zukunft des Wohnens und die Neuorganisation von Wissenschaft und Forschung in der Stadt.

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Gemeinwesenorientierung in der Stadtteilarbeit

Handlungsansätze für den demografischen Wandel

Fangen wir mit dem realen Leben an:

Heute ist der 17.03.2009, morgen am 18.03 läuft das Datum für die Familie Genc für eine freiwillige Ausreise ab. Der Familie droht dann sofort die Abschiebung; einer Familie aus dem Libanon (staatsrechtlich Türken), die seit 20 Jahren in Deutschland wohnen und seit 12 Jahren gut integriert in Tenever leben.

Ist das nun ein Problem der Einzelfallhilfe, des Casemanagers, der mit der Familie individuell arbeitet? Ist das das Problem des Hauses der Familie oder des Frauengesundheitszentrums, die Frau Genc im Rahmen der Sozialen Gruppenarbeit betreut? Es ist meiner Meinung nach das Problem des Gemeinwesens und der Politik, denn es beschäftigt in Tenever viele Menschen. Es beschäftigt die sozialen Einrichtungen, die Schulen, die Kindergärten. In Tenever hat man gesagt: Wir wollen, dass die Familie aus humanitären Gründen in Deutschland und in Tenever bleibt.

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Seminar für SozialarbeiterInnen im Anerkennungsjahr 2012/2013

Am Dienstag 15.05.2012 von 09:00 - 15:00 Uhr
im Mütterzentrum Tenever, Neuwieder Str. 17 in Bremen
Referent: Herr Joachim Barloschky


Sozialarbeit - zwischen Befriedung und Befreiung

Gesellschaft, Politik und die Verantwortung (und Haltung) der/des Sozialen Vor dem Hintergrund von 30 Jahren Tenever-Erfahrung als Bewohneraktivist und Quartiermanager wird der Referent über erfolgreiche Projekte und gleichzeitige gesellschaftliche Ohnmacht referieren und mit den Teilnehmern diskutieren. Herausgearbeitet werden die Rolle der sozialen Arbeit bei der gesellschaftlichen und
politischen Einmischung und die zentrale Bedeutung der Haltung der SozialarbeiterInnen.
Dies wird auch deutlich gemacht an Fragen des internationalen Zusammenlebens in einer sich mehr und mehr in arm und reich spaltenden Gesellschaft und Stadt.
Das Ganze soll praktisch und lebendig werden und wird mit einem Rundgang zur sinnlichen Wahrnehmung eines spannenden Quartiers verbunden.

Der Wohnwert steigt deutlich

Offen und kontrovers: Mit den Balkongesprächen hat Schöck Balkonsysteme ein neues Expertenforum für Bauen im Bestand ins Leben gerufen. Diesmal traf sich eine hochkarätige Runde auf dem Balkon des Kulturhauses LA8 in Baden-Baden. Stadtplanerin Lisa Poetschki-Meyer, Architekturprofessor Roland Burgard und der langjährige Quartiersmanager Joachim Barloschky diskutierten mit Dr. Peter Kaiser, Bereichsleiter Systemmanagement und Marketing bei Schöck Balkonsysteme, über die Herausforderungen der Quartiersentwicklung.

Das Gespräch fand statt in Baden-Baden, September 2011

Kaiser: Herr Barloschky, wenn über Quartiersentwicklung und die Bewältigung sozialer Herausforderungen diskutiert wird, ist oft die Rede vom „Wunder von Tenever“. Sie selbst waren viele Jahre lang Bewohner in der Bremer Hochhaussiedlung und rund 20 Jahre Quartiersmanager dort. Worin besteht dieses Wunder, weihen Sie uns ein?

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Seminar mit ErzieherInnen und ElementarpädagogInnen

Seminar mit ErzieherInnen und ElementarpädagogInnen im Anerkennungsjahr 2011/2012

am Dienstag, 13.03.2012 von 09:00 - 15:00 Uhr
im Mütterzentrum Tenever, Neuwieder Str. 17 in Bremen

Referent: Herr Joachim Barloschky
zum Thema:
Die gute ErzieherIn - und ihr Umfeld: Quartier, Stadtteil, Politik, Gesellschaft

Kann man sich einmischen, muss man sich einmischen? Welche Haltung, welches Arbeitsprinzip hilft - im Interesse der Kinder, ihrer Familien und der ErzieherIn-Arbeit.

Vor dem Hintergrund von 20 Jahren Erfahrung als Quartiermanager im internationalsten, kinderreichsten und materiell benachteiligsten´Quartier Bremens wird der Referent diskutieren über die Bedeutung des Stadtteils und seiner Ressourcen sowie seiner Vernetzung für eine erfolgreiche Bildungs- und Erziehungsarbeit.

Das Ganze praktisch und lebendig. Und mit sinnlicher Wahrnehmung eines spannenden Quartiers (Rundgang). Auf Wunsch Besichtigung einiger für Kinder und die Kita-Arbeit wichtiger Einrichtungen